| Emulgatoren und Säuerungsmittel verbinden ursprünglich nicht miteinander mischbare Stoffe, z.B. Fett und Wasser, Säuerungsmittel verhindern die Vermehrung von verderbniserregenden Keimen. Einsatzgebiete: sind für alle Lebensmittel zugelassen (außer E 338 nur für koffeeinhaltige Erfrischungsgetränke, E 339-341 nicht für Frischfisch) Manche Stoffe sind eigentlich nicht miteinander mischbar (Wasser und Öl). Mit Emulgatoren lassen sie sich verbinden. Sie sorgen in Mayonaise und in Cremespeisen dafür, daß auf den Produkten kein Wasserpfützchen schwimmt. Am häufigsten wird Lezithin als Emulgator verwendet ein natürlicher Stoff, der im Eigelb vorkommt. Er ist gesundheitlich unbedenklich. Auch Emulgatoren, die aus Fettsäuren "gebaut" werden, schaden nicht. Die E-Nummer zeigt, welcher Verbindungsstoff im Produkt steckt. E 322 = Lezithin, E 470, E 471 heißen die Fettsäuren. Emulgatoren nützen vor allem den Fertigprodukt-Herstellern denn Emulgatoren sorgen dafür, daß sich mehr Luft und Wasser zumischen lassen. Alleskönner bei der weiteren Verarbeitung von Lebensmitteln sorgen dafür, daß Wurstmasse Wasser binden kann: Phosphate verhindern, daß Pulver klumpt, sie bringen einen säuerlichen Geschmack in koffeeinhaltige Getränke, sie lassen Käse gut schmelzen. Gefährlich sind Phosphate (E-Nummer 338 bis E 341) nicht. Es ist aber zu befürchten, daß sie die Calcium-Aufnahme (wichtig für die Knochenentwicklung bei Kindern) verschlechtern. |
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